Der Havelradweg – Von Ankershagen bis nach Gnevsdorf

Der Havelradweg führt durch einige deutsche Bundesländer und hat eine Länge von 371 Kilometern. Dieser deutsche Radweg wurde am 8. Mai 2009 eröffnet und zählt seitdem zu einer der beliebtesten Radfernwege Deutschlands. Der 371 Kilometer lange Havelradweg führt Fahrradfahrer durch die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Der Start ist ungefähr 6 Kilometer südlich von Ankershagen und der Fernradweg endet in Gnevsdorf. Gnevsdorf liegt an der Havelmündung, die in die Elbe führt. Zum Teil führt dieser Radweg genau auf der gleichen Strecke wie der Radweg Berlin-Kopenhagen. Die erste Strecke von Ankershafen nach Berlin-Spendau ist auch beim Havelradweg genauso wie beim Radweg Berlin-Kopenhagen.

Die 6 Etappen vom Havelradweg

Sie können diesen Radweg ganz grob in 6 Etappen einteilen.

Die erste Etappe führt Sie vom Startpunkt Ankershagen bis hin zum Etappenziel nach Fürstenberg/Havel. Sie überqueren dabei den schönen Müritz-Nationalpark. Die zweite Etappe führt Sie dann von Fürstenberg bis zu Oranienburg und die Länge beträgt ungefähr 75 Kilometer. In der dritten Etappe überqueren Sie dann den Berliner Bezirk Spandau und Sie kommen an einigen schönen Seen vorbei, bevor Sie in Potsdam Ihr Etappenziel nach 66 Kilometern erreichen. Die vierte Etappe führt von Potsdam nach Brandenburg an der Havel und ist ca 58 Kilometer lang. Das vorletzte Etappenziel, das von Brandenburg beginnt, endet nach etwa 55 Kilometern in Rathenhow. Beim letzten Etappenziel fahren Sie eine 49 Kilometer lange Strecke bis Sie von Rathenow Ihr Zielpunkt in Gnevsdorf erreichen.

Mit dem Rad auf dem Altmühlradweg

Die Tour auf dem Altmühltalradweg beginnt in Rothenburg – an der Quelle der Tauber – und lässt zwei Varianten zu. Auf den Spuren der alten Römer und an alten Burgen und Schlössern vorbei geht es mit den Zugvögeln auf dem 227 km des Altmühlradwegs durch Wiesen, Auen, Wachholderfelder und durch bizarre Felslandschaften.

Im Altmühltal siedelten einst die Römer und grenzten ihr römisches Weltreich mit dem Limes von den benachbarten Germanen ab. Und so säumen heute noch Thermen, Wachtürme und Kastelle die Radwanderstrecke von Rothenburg ob der Tauber bis nach Regensburg.

Auf der 8-tägigen Tour bleibt genügend Zeit, um die Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Köstlichkeiten der Region zu entdecken. In den typischen Biergärten und den gemütlichen Gaststuben lässt es sich herzhaft und bayerisch rasten. Der überwiegend bergab führende Altmühlradweg ist in zwei bis drei Tagesetappen zu fahren, auf denen die insgesamt 300 Höhenmeter leicht bewältigt werden.

Mit dem Start in Rothenburg ob der Tauber geht es auf der ersten Variante des Altmühlradwegs zum Quellgebiet der Altmühl und weiter Richtung Hornauer Weiher. Die zweite Variante meidet die Berge und zweigt nach Neusitz ab, um in Colmberg wieder der Route der ersten Variante zu folgen. In der Colmberger Burg, heute ein Hotel, werden die Kräfte für den weiteren Weg aufgetankt. Dort werden die historische Brücke von Ornbau und die Seenplatte um den Altmühlsee passiert, in dessen Mitte die Vogelinsel liegt.

Das Thermalbad in Treuchtlingen lädt zu einer Wasserschlacht ein, bevor es weitergeht zur Stammburg in Pappenheim. Vorbei an der Säulenbasilika in Solnhofen führt der Altmühlradweg weiter nach Dollnstein, wo sich markante Jurasteinformationen aus der Eiszeit zeigen. Prächtige Kirchen und Klöster erwarten die Radwanderer in der Bischofsstadt Eichstädt. Den Abschluss des Altmühlradwegs bildet das Altmühltal mit seinen Mühlen, Burgrouinen und der märchenhaften Burg Prünn, die an einem Fels hängend das Altmühltal überragt.

Videobericht aus dem Altmühltal:

Eine Tour am Meer entlang

Bei einer Tour auf dem Ostseeküsten Radweg können faszinierende Eindrücke gesammelt werden. Es beginnt natürlich immer mehr der atemberaubenden Aussicht auf das weite Meer. Hinzu kommen tolle Landschaften und einige Sehenswürdigkeiten. Je nach Interesse kann frei gewählt werden, was unbedingt sehenswert ist. Teilweise können schöne Seebäder begutachtet werden. Natürlich locken einige Hansestädte mit Attraktionen und einzigartigen Orten. Eine Besichtigung während der Fahrt auf dem Ostseeküstenradweg muss nicht in Stress ausarten. Viel mehr sollte genossen werden, um die wunderbaren Bilder im Inneren speichern zu können. Definitiv kann Mecklenburg Vorpommern von einer anderen Seite kennen gelernt werden. Urlaub machen mit dem Rad ist in dieser Region sehr empfehlenswert. Die Wege sind sehr gut ausgestattet und miteinander verknüpft. Die Strecke führt direkt an der Küste entlang. Hauptsächlich kann während der Benutzung vom Ostseeküstenradweg Natur pur erlebt werden. Ein Traum wird wahr und die Entspannung kann wirklich gelebt werden. Dünen oder Wälder? Das muss nicht entschieden werden. Schließlich führt der Weg so gut wie an jeder Option vorbei. Begleitet von Vogelschwärmen kann in Ruhe Energie für das Arbeitsleben gesammelt werden. Die Wildnis pur erleben und unberührte Orte erleben auf dem Ostseeküstenradweg. Das alles liegt ganz allein in der eigenen Hand. Die eigene Route zu planen wird wohl kaum ein Problem sein.

Video zum Ostseeküstenradweg:

Unterwegs auf dem Ennsradweg

Sommerzeit ist Radfahrzeit. Viele Menschen sind in diesen Monaten an den schönsten Radwegen Österreichs unterwegs. Einer davon ist der Ennsradweg. Der Radweg führt durch drei Bundesländer. Nämlich Oberösterreich, Steiermark und Salzburg. Man fährt durch Berge, Täler und Wälder und kann im Einklang mit der Natur sein. Die wunderbare Naturkulisse lädt zum Träumen ein. Der Ennsradweg ist der Größte Radweg Österreichs. Viele Menschen benutzen ihn jährlich für ihren Familienausflug. Egal ob Klein oder Groß, alle sind begeistert. Bei einem bequemen Picknick im Grünen kann man so richtig entspannen und Kräfte sammeln. Einige Gasthöfe sorgen für das leibliche wohl mit vielen Schmankerln aus der jeweiligen Region. Verschließbare Bikergaragen sorgen für die Sicherheit des Rades. Nicht nur die Familien können hier sportlich aktiv sein. Auch die Radsportler können sich an diesem Ennsradweg betätigen. Die Gastfreundlichkeit der Einheimischen ist schwer zu übersehen. Mit vollem Elan steht man zu seinem Ennstalradweg und sorgt dafür das er stets gepflegt du in einem guten Licht erstrahlt. Die Pflege der Natur wird hier noch groß geschrieben. Und das wissen die Besucher zu schätzen. Egal ob im Sommer oder im Herbst. Dieser Radweg ist nicht umsonst ein beliebtes Tagsausflugsziel. Jede Jahreszeit muss man hier erlebt haben und das wunder Natur einatmen.

Video vom Ennsradweg:

Radmarathons in Deutschland

Sobald die ersten Strahlen der Frühlingssonne auftauchen und die ersten Blüten an den Bäumen und in Feldern und Wiesen erblühen, sind auch vermehrt Fahrradfahrer auf deutschen Straßen unterwegs. Viele von ihnen radeln nur zum Spaß, oder um gesund und glücklich an ein bestimmtes Ziel zu gelangen und dabei die warme Sonne und die frische Luft zu genießen. Doch ein sehr großer, und stets ansteigender Anteil der Radfahrer sind nicht mit gewöhnlichen Fahrrädern unterwegs. Sie besitzen Rennräder und versuchen stets, ihre Kondition und Ausdauer in jeder freien Minute zu trainieren und zu steigern. Viele der Radfahrer nehmen an einem Radmarathon teil und wollen hierzu möglichst fit sein.

Ein Radmarathon ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Marathon für Räder, genauer Fahrräder. Ähnlich wie bei Laufveranstaltungen starten hier möglichst viele Radfahrer zusammen an einem Startpunkt, um eine vorher abgesteckte Strecke bis zu einem entfernten Ziel zu fahren. Die meisten der Teilnehmer an einem Radmarathon nehmen sicherlich daran Teil, um ein bestimmtes Ergebnis, eine bestimmte Bestzeit zu erreichen. Doch für viele Radfahrer stellt ein Radmarathon schier eine unbekannte und neue Herausforderung dar. Deren Ziel ist es häufig, einfach nur daran teilzunehmen und den gesamten Marathon zu schaffen. Die Zeit spielt anfangs eine eher untergeordnete Rolle.

Deutsche Radmarathons müssen eine Länge von mindestens 200 Kilometern erreichen. Bekannte deutsche Radmarathons sind zum Beispiel der Schwarzwald-Ultra-Rad-Marathon, der Rhön-Radmarathon, der Siegerland-Radmarathon oder der 3-Seen-Radmarathon. Auch länderübergreifende Radmarathons führen durch Deutschland, wie der Gardaman, welcher über Nürnberg bis zum Gardasee führt, oder der FichKona, welcher über eine Gesamtstrecke von 601 km vom Erzgebirge aus bis an die Ostsee gefahren wird.

Streckensimulation vom Rhoen Radmarathon:

Der Ems Radweg führt immer direkt an der Ems vorbei

Der Ems Radweg ist eine Erlebnistour für die ganze Familie. Es macht Spaß von der Quelle aus dem Flußlauf zu folgen. Die Strecke ist ungefähr 375 km lang und führt von der Senne bis zur Nordsee. Radler können hautnah erleben, wie sich der Fluß seinen Weg zur Nordsee sucht.

Der schöne Ems Radweg führt immer wieder direkt am Wasser vorbei, was für viele Radler einen ganz besonderen Reiz ausmacht. Es geht vorbei an vielen kleinen Dörfern, historischen Stätten und durch die Natur. Die Landschaft ist sehr idyllisch und bietet viele schöne Ausblickspunkte.

Die Strecke ist nahezu ohne große Steigungen und kann auch asphaltierten ruhigen Wegen ganz abseits der verkehrsreichen Straßen befahren werden. An den Emsquellen bei Hövelhof direkt am Fuße des Teutoburger Waldes startet die Route. Zuerst geht es quer durch das Paderborner Land und später durch das Gütersloher Land. In den kleinen Städten entlang der Ems laden Restaurants und Cafés zum Verweilen ein. Natürlich gibt es auch Pensionen vor Ort, in denen man sich von den Tagesetappen ausruhen kann. Viele Fachwerkhäuser sorgen für ein romantisches Ambiente.

Bei der Tour sollte ein Besuch im Erholungspark Flora Westfalica mit eingeplant werden. Durch die grünen Emsauen geht es direkt durch die schönen Parklandschaften im Münsterland. Viele Aussichtsstürme, Informationstafeln und Stege säumen den Weg und bieten tolle Ansichten. Richtig maritim wird es, wenn Ostfriesland erreicht ist. Hier kann bereits die erste Seeluft genossen werden. In der Nähe von Emden mündet die Ems letztendlich in die Nordsee und bietet ein tolles Ausgangsziel.

Wunderschöner Spreeradweg – von Sachsen bis nach Berlin

Der Spreeradweg – Eine Einführung

Der Spreeradweg führt von den Spreequellen in der sächsischen Oberlausitz bis an den Rand der deutschen Hauptstadt Berlin.

Die Spree ist der 410 km lange und sehr beliebte Fluss, der im sächsischen Oberlausitz anfängt und in Berlin in die Havel mündet. Hier rund um dieses schöne Stück Natur gibt es natürlich auch einen in den Regionen bekannten und beliebten Radweg, der Spreeradweg – es soll geübte Radler geben, die die komplette Strecke unter sechs Tagen Reisezeit auf ihrem Drahtesel schaffen können.

Start des Spreeradweg kann in Sachsen vielerorts sein.

Schon am Anfang gibt es beschauliche Orte wie Eibau und Bautzen, die trotz ihr verhältnismäßigen geringen Einwohnerzahlen nicht auf Besuch verzichten möchten.
Deshalb lohnt es sich hier Pause zu machen, vielleicht die lokale Küche zu geniessen, und zur Nacht unter zu kommen. Diese Orte bieten Natur, viele wunderschön zu betrachtende, oft denkmalgeschützte Bauwerke, Altstädte, mit in den trockenen Monaten des Jahres oft stattfindende Veranstaltungen.

Die Natur ist der Erholung gegolten. Man kann herrlich entspannen entlang der Spree. Hier trifft der Besucher womöglich zahlreich auf Störche, Enten, Frösche, Fische, und natürlich auf eine aufregende Flora.

Brandeburg verfügt über eine Distanz bei dem Spreeradweg von über 250 Km. Über Spremberg bis nach Cottbus und durch das Peitzer Teichgebiet. Dann gelangt man an den Spreewald mit seinen Kanälen, die sich durch die eigenartig anmutenden Szenerie dieser Natur schlängeln.

Kommt man über die Domstadt Fürstenwalde bis Erkner an die Grenze von Berlin an, hat der Spreeradweg dort den Übergang zum Europaradweg R1. Berlin ist dann allemal eine Reise Wert gewesen, wenn man auf Abwechslung besteht, und eben nicht aus der Hauptstadt gekommen ist.

Wenn dort Schluss sein soll, wo der Spreeradweg endet, kann man weiterfahren mit der Bahn oder dem Auto. Hoffentlich haben sich dann die Mühen gelohnt, denn nicht umsonst wird die Route immer beliebter.

Radtour auf dem Spreeradweg im Regierungsviertel

Fernwanderweg E1

Der Fernwanderweg E1 bildet in Europa einen der längsten Wanderwege. Es ist eingebunden als Teil des europäischen Wegenetzes für klassische Wanderungen. Sein Verlauf mit rund 7000 km beginnt am Nordkap und endet als südlichster Punkt in Süditalien in Salerno. Eine Wanderung E1 kann somit zu einem langen und sehr interessanten Abenteuer werden, wenn man die Gesamtstrecke erwandert.

Der deutsche Teil an sich des Fernwanderweg E1, verspricht auch schon eine sehr lange Strecke und diese Wanderung E1 bringt dem Enthusiasten auch eine beachtliche Streckenlänge von 1900 km. Die Wanderung E1 in Deutschland beginnt am nördlichsten Punkt in Flensburg und endet in Konstanz am Bodensee, als südlichster Punkt. Eine Wanderung E1 kann zu einem monatelang dauernden Experiment und Abenteuer werden, bei dem man die Natur und viele Dinge hautnah erleben kann. Solch eine Wanderung E1 auf diesem Fernwanderweg, sollte man aber nach Möglichkeit gut planen und sich den Distanzen bewusst sein. Wenn man die Wanderung in Flensburg beginnt, dann geht es als Strecke der Wanderung E1 entlang der Ostseeküste. Ein wirklich interessantes Etappenziel ist hier im Norden die historische Stadt Lübeck. Weiter geht es dann Richtung Lüneburger Heide und von dort aus Richtung Weser. Auch hier bieten sich dem Fernwanderer sehr imposante Punkte, wie beispielsweise die Altstadt von Hameln und natürlich viele andere kleine Sehenswürdigkeiten. Der Wanderer kann natürlich auch beim deutschen Teil im Süden beginnen, oder sich gezielte Abschnitte erwandern. Diese Strecke mit ihrer wirklich faszinierenden Länge ist eindrucksvoll. Interessierte können planen und sich entsprechende Unterkünfte entlang der Strecke buchen. Es ist eine Wanderweg der schier unendlich Strecken bietet und diese Wanderung so interessant erscheinen lässt.

Flussradwege in Bayern

Radtouren machen Spaß, sind umweltfreundlich und stehen für einen gesunden Lifestyle. Das Bundesland Bayern ist eine Hochburg für Radwanderer. Viele Radwege führen die Radler durch abwechslungsreiche Landschaften. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind zu entdecken. Besonders beliebt sind Radtouren auf Flussradwegen in Bayern. Das südliche deutsche Bundesland hat einiges davon zu bieten.

Flussradwege Bayern folgen dem Streckenverlauf von Flüssen. Einer der Schönsten ist der Fünf-Flüsse-Radweg. Obwohl es sich um einen der weniger bekannten Flussradwege Bayern handelt, kann der Radweg mit den Premium-Radwegen Deutschlands durchaus mithalten. Der Fünf-Flüsse-Radweg Bayern verläuft autofrei auf meist flacher Strecke über eine Distanz von ungefähr 320 Kilometern an den Ufern der Naab, der Vils, der Pegnitz, der Altmühl sowie der Donau von Regensburg nach Nürnberg.

Der Donau-Radweg ist einer der bekanntesten Flussradwege in ganz Europa. Er führt über eine Länge von circa 540 Kilometern von Passau nach Wien. Bis auf einzelne Etappen ist der Donau-Radweg durchgehend asphaltiert. Wer weiterradeln will, kann der Donau bis nach Bratislava folgen. Weiterhin besteht eine Anschlussmöglichkeit an den Neusiedler See-Radweg.

Der Bayerns Premium-Radweg ist der beliebte Mainradweg. Er führt von Bayreuth über Bamberg, Würzburg und Aschaffenburg nach Frankfurt am Main. Der bekannte Mainradweg ist einer der wenigen Flussradwege in Bayern, die mehrere Startpunkte besitzen.

Video zu den schönsten Flussradwegen:

Der Saale Radweg führt an vielen alten Burgen vorbei

Der Saale Radweg feierte letztes Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Er führt direkt an der Saale vorbei, durch dichte Wälder und enge Schluchten. Ungefähr 427 km wird insgesamt zurückgelegt. Gestartet wird entweder in Münchberg oder in Barby. Der Saale Radweg führt fast ausschließlich an einer Bahnstrecke vorbei, so dass auch von unterwegs gestartet werden kann. Der Ursprung der Saale liegt in Zell, wo die Steigungen schon sehr stark sind. Ab Saalfeld wird die Strecke angenehmer, so dass auch Kinder kein Problem haben mitzukommen.

Der Radweg wurde in den letzten Jahren noch weiter ausgebaut. Er ist auf vielen Abschnitten asphaltiert und verfügt teilweise über geschotterte Flächen. Nur wenige Streckenabschnitte sind naturnah. Dafür bietet die Tour aber eine tolle Aussicht auf die Saale, grüne Landschaften und das Weinbaugebiet. In vielen Städten wie zum Beispiel Jena oder Naumburg warten viele Sehenswürdigkeiten. Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Jena ist der alte Dom. Zusätzlich ist ein Abstecher ins Tal der Unstrut möglich.

Besonders beliebt ist die Strecke aufgrund ihrer vielen alten Burgen am Verlauf des Schlusses. Sie stehen so dicht beieinander, wie es an keiner anderen Radstrecke der Fall ist. Einige sind heute romantische Ruinen, andere sind zu prachtvollen Schlössern geworden. Der Saale Radweg ist auch für Kinder sehr interessant. Die Strecke hat zwar viele Anstiege, kann aber mit schmalen Hochdruckreifen gut befahren werden. Am sinnvollsten ist es, die Strecke in 5 bis 8 Tagesetappen aufzuteilen und genügend Zeit für die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte einzuplanen.

Video vom Saaleradweg: